Sommer in München // 5 Lieblingsorte

Nachdem ich ein paar Tage in Wien verbracht habe, ging es mit meinen beiden Freundinnen weiter nach München. Auch wenn ich ganz ehrlich zugeben muss, dass es mit mir und München nicht ganz so „geklickt“ hat wie mit mir und Wien, habe ich in der bayrischen Landeshauptstadt eine wundervolle Zeit verbracht und einige Orte entdeckt, die ich gerne weiterempfehlen möchte.

Hier sind meine 5 Lieblingsorte in München im Sommer:

muenchen_isarufer

1. Die Isar

Ideal zum Dösen in der Sonne, Leutegucken, Abhängen am Abend und überhaupt Münchens bestes Plätzchen: Die Isar. Auenwiesen laden zum Spazieren ein und der rauschende Fluss lässt einen an manchen Stellen sogar vergessen, dass man inmitten einer Großstadt ist. Ich liebe das Stück zwischen Reichenbachbrücke und Wittelsbacherbrücke, am südlichen Ufer. An ausgewiesenen Stellen ist das Baden im Fluss erlaubt. Wer aber lieber auf Nummer sicher gehen möchte, die Anwesenheit eines Bademeisters bevorzugt und nicht den Kontakt mit jungen Familien aus dem Glockenbachviertel scheut (vielleicht sogar sucht), der ist im Schyrenbad genau richtig. Das klassisches Freibad liegt direkt an der Wittelsbacherbrücke und hat natürlich einen Kiosk, wo es Eis und Pommes gibt.

muenchen_schyrenbad

2. Der Englische Garten

Der Englische Garten ist groß. Ziemlich genau 375 Hektar groß und damit größer als der Central Park in New York. Jeder kann und wird dort sein eigenes Lieblingsplätzchen finden. Ich mag die Wiesen am Entenvolierebach, im südlichen Teil des Gartens. Wenn es besonders heiß ist, wate ich mit hochgekrempelten Hosenbeinen von der einen zur anderen Uferseite. Zudem begeistern mich immer wieder die Surfer an der Eisbachwelle. Die Strömung ist dort so stark, dass sich einige Wagemutige weiter nördlich in den Eisbach schmeißen und sich mit der Strömung flussaufwärts treiben lassen. Klingt gut? Vergesst aber nicht, dass ihr den ganzen Weg in Badehose zurücklaufen müsst.

muenchen_eisbachwelle

3. Schlemmen im Glockenbachviertel

Den ersten Kaffee und ein leckeres Frühstück in der Sonne gibt es bei Maria. Den besten Chai und auch jede Menge andere Teesorten sowie vegane Mittagsgerichte und Kuchen gibt es im Tushita Teehaus. Mittags und abends werden im Pepenero Ristorante beliebte Klassiker der italienischen Küche serviert – ihr solltet auch unbedingt den wechselnden Gerichten an der Tafel Beachtung schenken.

Tushita Teehaus in der Klenzestraße
Tushita Teehaus in der Klenzestraße
Pepenero Glockenbach in der Hans-Sachs-Straße
Pepenero Glockenbach in der Hans-Sachs-Straße

Für eine Saftschorle zwischendurch, einen kleinen Einkauf oder das Picknick an der Isar solltet ihr schmatz Naturkost einen Besuch abstatten.

Mein Tipp:
Am Wochenende solltet ihr für das Frühstück im Maria reservieren, ebenso abends im Pepenero.

4. Eiscafé Venezia

Kein Sommer ohne Eis! Das Eiscafé Venezia im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg kommt ohne Schnickschnack, ohne Hipster-Attitüde und ohne vegane Alternativen zum Milchspeiseeis daher. Bietet aber seit über 60 Jahren eine sehr große Auswahl an Eissorten, Eisbechern im 80er Jahre Stil und sogar Fußball- und Formel-1-Übetragungen. Wer sich gerne an den Italienurlaub mit Mama und Papa in den 80er oder 90er Jahren erinnert, wird meine Empfehlung für das Eis am Rotkreuzplatz verstehen.

muenchen_eiscafe_venezia

5. Pinakothek der Moderne

Auch in München soll es im Sommer manchmal regnen. An einem solchen Tag war ich in der Pinakothek der Moderne. Neben der Architektur des Gebäudes selbst, haben mich die Designklassiker der Automobil- und Möbelhersteller fasziniert und einige Werke von Pablo Picasso, Paul Klee, Max Beckmann und Joseph Beuys in ihren Bann gezogen. Auch Bilder des von mir so geschätzten Emil Nolde und seiner Brücke-Kollegen sind in den Räumen der Pinakothek der Moderne ausgestellt.

Mein Tipp:
Sonntags kostet der Eintritt in der Pinakothek sowie vielen anderen Museen in München nur 1,00 Euro.

muenchen_pinakothekdermoderne_werke

muenchen_pinakothekdermoderne_kuppel

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