Frühling in Wien // 5 Lieblingsorte

Dass ich Wien sehr mag, habe ich schon im Teaser zu meinen Wien-Tipps aus dem letzten Sommer geschrieben. Und daran hat sich bisher nichts geändert. Deshalb habe ich den Liebsten an die Hand genommen und meinen Geburtstag Anfang Juni in Wien verbracht. Es gibt Orte, die mich in Wien magisch anziehen und mir jedes Mal einen Besuch wert sind, u.a. das Museumsquartier, die Donauinsel oder das Gasthaus Schöne Perle im 2. Bezirk.
Sechs Tage hatte ich Zeit, Wien bei schönstem Wetter und sommerlichen Temperaturen zu genießen und neue Orte aufzusuchen. 

Hier sind meine diesjährigen 5 Lieblingsorte in Wien im Frühling:

1. Mit dem „Radl“ durch die Innenstadt

Wien ist für mich eine kleine Weltstadt. Das bedeutet: Die Innenstadt und eigentlich auch alle Randbezirke lassen sich bequem mit dem Fahrrad erreichen. Selbst für weitere Wege, zum Beispiel von unserer Unterkunft nahe dem Hauptbahnhof im 10. Bezirk bis zum Strandbad Alte Donau im 22. Bezirk, benötigten wir mit dem Rad nur etwa eine halbe Stunde.

Mit dem Rad gut erreichbar: Das Strandbad Alte Donau

Besonders günstig sind die Citybikes Wien. Nach einer kostenfreien Anmeldung (Kreditkarte ist nötig) kann an jeder Radstation ein Rad „entlehnt“ werden. Die 1. Stunde ist gratis und reichte bei uns für jede Strecke aus.

Eine Citybikestation bei der Universität für Musik und Darstellenden Kunst Wien

Mein Tipp:
Da bei Citybikes Wien pro Anmeldung/Kreditkarte nur ein Rad ausgeliehen werden kann, haben wir zudem die Bike Sharing Community List’n’Ride genutzt. Mit der App konnten wir privat Kontakt zu einem Wiener aufnehmen, der uns für 30 Euro drei Tage sein Rad zu Verfügung stellte. Gute Sache!

2. In Wien trinkt man Melange // Lieblingskaffeehäuser

Meine Tipps aus dem letzten Jahr möchte ich um zwei Kaffeehäuser erweitern: Ganz klassisch ist das Caféhaus Prückel. Bei Sonnenschein saßen wir draußen und haben die vorbeikommenden Menschen beobachtet. Innen ist das Café im Stil 50er Jahre besonders hübsch.

„Eine Melange, bitte.“

Ohne viel Tamtam, klein, aber sehr fein ist das Kleine Café am Franziskanerplatz im 3. Bezirk. Ganz traditionell wird hier auch noch drinnen geraucht. Tagsüber schmecken zur „Tschick“ Melange und Kuchen, abends ein „weißer Spritzer“ (Weißweinschorle).

Café Prückel innen, Kleines Café am Abend von außen

3. Fotografie im OstLicht & WestLicht

Gute Adressen für Fotoausstellungen sind das OstLicht im 10. Bezirk und das WestLicht im 7. Bezirk. In beiden Galerien ist der Eintritt kostenfrei und die Ausstellungsflächen groß genug, um zahlreiche Bilder zu präsentieren.
Im OstLicht haben wir die Ausstellung „APPEAL!“ gesehen, die vor allem Stars und Sternchen wie Romy Schneider, Sophia Loren, Sean Connery, Brigitte Bardot, Elisabeth Taylor, Grace Kelly oder Roger Moore zeigt.
Im WestLicht haben wir die Preview einer Fotoauktion gesehen und einen Blick auf alte Fotoapparate im dortigen Kameramuseum geworfen.

Empfangsraum in der Fotogalerie OstLicht
Poster der Fotoauktion Preview (rechts)

Mein Tipp:
Wer selbst gerne fotografiert (auch analog) ist in der Westbahnstraße an der richtigen Adresse. Zahlreiche Fotoläden und ein Leica Shop, direkt neben dem WestLicht, bieten Altes, Neues, besondere Filme und auch Reparaturen an.

4. Vienna Shorts Festival und Open Air Kino

Zu unserem Besuch lief das „VIS – Vienna International Shorts“ Festival. Zum 14. Mal bewertete eine Jury Kurzfilme, Animationen und Musikvideos. An dem einzigen Abend mit Regen, gingen wir ins METRO Kinokulturhaus und sahen uns die „Best of VIS: Awards and Audience Favourites“ an.

Besonders gefielen uns der Kurzspielfilm „Bier & Calippo“ von Paul Ploberger, der den Youth Jury Prize für den besten österreichischen Film gewann, und das Musikvideo „Territory – The Blaze“ von Guillaume und Jonathan Alric.

Im ältesten Freiluftkino Wiens, dem Volxkino, kann man von Juni bis September an verschiedenen Orten in der Stadt Filme open air und gratis anschauen.

5. Zeit vertrödeln am Karmeliterplatz

Mit einem kleinen Wochenmarkt, sehr süßen Cafés, wunderhübschen Wohnhäusern rundherum und ganz nah am Gasthaus Schöne Perle, ist der Karmeliterplatz ein Ort zum Verweilen. Im Cafemima haben wir bei einer Melange die erschöpften Beine hochgestellt, gelesen, nichts gemacht und in der Gegend herumgeguckt. Ideal für eine kleine Verschnaufpause beim Markteinkauf oder einem ausgedehnten Stadtbummel.

Entspannen am Karmeliterplatz

Mein „all time favourite“: Die Donauinsel.
Kein Wien-Besuch ohne einen Nachmittag am Wasser mit Blick auf die Skyline…

Der beste Platz an einem heißen Tag: eines der Pontons auf der Donau
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